Zeitungsartikel über Künstler im Lockdown

Screenshot des Zeitungsartikels
Vorschau des Zeitungsartikels des Schwäbischen Tagblatts vom 29.1.2021 über Jochen Warth

Das Schwäbische Tagblatt veröffentlichte am 29.1.2021 einen Artikel über meine Arbeit als Künstler im Corona-Lockdown. Normalerweise sind die Artikel hinter einer Paywall versteckt. Danke an die Autorin Susanne Mutschler, dass ich den Artikel hier als PDF bereitstellen darf.

6000 Schweißpunkte

Es ist geschafft. Die neue Skulptur ist fertig geschweißt. Über 6000 Schweißpunkte waren nötig, um die lasergeschnittenen Teile zusammenzufügen. Die Skulptur wird 2021 ausgestellt werden (so Corona es hoffentlich zulässt).

Weitere Fotos zum Entstehungsprozess sind hier zu sehen.

Das nächste große Ding

Die korbartigen raumumgreifenden Strukturen beschäftigen mich weiterhin und ich bin dabei, eine noch umfangreichere Form zu realisieren. Schweißtechnisch geht das ziemlich an die Grenzen. Und auch mental ist es eine Herausforderung, wenn mehrere tausend Schweißpunkte auf einen warten…

Die Bildergalerie wird mit dem Arbeitsfortschritt aktualisiert.

Skulptur von Jochen Warth in Eningen eingeweiht

Am vergangen Freitag (9.10.2020) wurde meine Skulptur in Eningen unter Achalm feiertlich eingeweiht. Vielen Dank an alle, die mich ermutigt haben, das Projekt anzupacken, meinen Entwurf unterstützt haben, geholfen haben es zu realisieren und die Einweihung so schön und feierlich organisiert haben. Besonderen Dank an Ramona Mathes von der Gemeinde Eningen, den Förderverein Eninger Kunstwege und das Team der Schlosserei Veit in Gomaringen.

Die Skulptur steht jetzt im Krügerpark in Eningen an einem wunderschönen Platz und ist Teil des Eninger Kunst- und Sinnespfads.

Foto von Jochen Warth an seiner Skulptur in Eningen
Jochen Warth vor seiner Skulptur, die am 9.10.2020 im Eninger Krügerpark eingeweiht wurde. (Foto: Gabriele Böhm, Originalquelle SWP/GEA)
Nachtaufnahme der Skulptur von Jochen Warth in Eningen
Die Skulptur für Eningen am Abend nach der Einweihung am 9.10.2020 (Foto: Jochen Warth)
Stahl-Skulptur von Jochen Warth im Krügerpark in Eningen unter Achalm, errichtet im Oktober 2020.

Dynamik und Grafik

Zwei Aspekte der Arbeit jedoch sind für das Schaffen Jochen Warths in besonderem Maße relevant. Zum einen ist dies die Dynamisierung des Raumes. Die länglich, grafischen Elemente der Arbeit provozieren den Eindruck von Bewegung. Aufstrebende oder abwärts strebende, geschwungene Flächen und Kanten weisen in verschiedene Richtungen wie Wegweiser, deren begonnenem Lauf es zu folgen gilt. Gerade die Verschiedenheit der angepeilten Richtungen gibt der Arbeit einen besonders dynamischen Zug ebenso wie die stete Richtungsänderung des gebogenen Metalls. Zum zweiten trägt die Arbeit einen besonders grafischen Charakter. Das Grundelement der Grafik, nämlich die Linie, ist wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit. Seien es die Kanten oder die schmalen, langen Flächen selbst, die den Eindruck von Linien, einer Zeichnung im Raum vermitteln. Auch dies ein Gedanke, der in der Minimal Art begründet liegt […].

Zitat aus der Eröffnungsrede von Kunsthistorikerin Jutta Fischer (Metzingen) zur Einweihung der Skulptur von Jochen Warth im Krügerpark in Eningen unter Achalm am 9.10.2020.

Das volle Manuskript steht hier zum Download (PDF) bereit.

Skulptur für Eningen installiert

Diese Woche habe ich gemeinsam mit dem Team der Schlosserei Veit und mit Hilfe des Bauhofs der Gemeinde Eningen die Skulptur im Krügerpark in Eningen installiert. Am 9. Oktober 2020 wird die Skulptur feierlich eröffnet.

mehr Fotos auf der Seite zur Eninger Skulptur