Mit diesen Worten überschreibt das Schwäbische Tagblatt seinen Zeitungbericht vom 18.3.2017 über Jochen Warths aktuelle Austellung im Kloster Pfullingen.
Jochen Warth wurde Anfang 2017 von der Gemeinde Nehren beauftragt, eine Stahlskulptur für den Nehrener Friedhof zu schaffen. Hier gibt Jochen Warth einen Einblick in den Entstehungsprozess einer solch groß dimensionierten Plastik:
Eine Stahlskulptur von Jochen Warth beginnt meistens mit einer Papierschablone
Mit Stahllineal und Teppichmesser wird die Papierschablone bearbeitet
Die Papierschablone dient dazu die Konturen auf das Stahlblech zu übertragen.
Ein erstes Stahlteil ist ausgesägt und bereit zum Biegen
Aus Millimeter starkem Stahlblech sägt Jochen Warth die Bögen aus, die als Seitenwangen dienen
Im Bereich der späteren Bodenverankerung wird die Versteifung besonders stabil ausgeführt
Von Hand werden die Stahlbleche gebogen und an die Seitenwangen angepasst
Wenn Seitenwang und Innenverfläche veschweißt sind, hat ein Bogen seine finale Form gefunden
Auch der zweite Bogen ist geschweißt
Nun können die Bögen erstmals ineinander verschluungen werden
Wenn die perfekte Biegung erreicht ist, wird die Form mit angeschweißten Stahlstangen, die später wieder entfernt werden, fixiert
Die entgültige Form ist ereicht
EIne Stahlskultpur dieser Größe muss stabil verankerbar und verwindungssteif sein. Darum bekommt die Skultpur ein "Innenleben"
Längs und quer laufende Verstrebungen müssen eingepasst werden
Die versteifenden Blechbögen werden angeschweißt
Die Versteifungsbögen sind fertig geschweißt
Die Versteifungen sind fertig - nun muss die Außenhaut angepasst werden.
Die Ausrichtung der Bodenverankung ist ein kritischer Punkt: Sie fixiert die Stellung und damit die Wirkung der Skulptur
Positionierung der Bodenverankerung
Ein wichtiger Schritt: Die Bodenverankung ist in ihrer entgültigen Position angeschweißt.
Fest verschweißt: Die Verbindung zwsichen Skulptur und Verankerung
Blick auf die eingeschweißten Versteifungen und die Bodenverankung
Jetzt fehlt nur noch die Außenhaut...
Die Karton-Schablone für die Außenhaut ist grob zugeschnitten und muss nun an die bestehende Form angepasst werden
Die Kartonschablone für die Außenhaut ist an die Rundungen der bestehenden Skulptur angepast worden und kann nun zugeschnitten werden.
Das die Schablone aus Karton ist fertig. Die Form wird auf das Blech aus Corten-Stahl übertragen und dann ausgesägt.
Die Außenhaut aus Corten-Stahl ist fertig gesägt.
Die Stahl-Außenhaut wird in Position gebracht.
Alles ist fertig fixiert zum Schweißen.
Die Außenhaut ist angeschweißt ("gepunktet")
Massive Kupferplatten leiten die Hitze ab, damit beim Schweißen keine Verwerfungen entstehen.
Jochen Warth in Aktion beim Schweißen der Stahlskulptur..
Die selbstverdunkelnde Maske schützt die Augen vor dem grellen Lichtbogen.
Es ist geschafft. Die neue Stahlskulptur für den Nehrener Friedhof ist fertig geschweißt und fertig zum Rosten und Montieren..
Die Skulptur ist fertig und kann nun raus zum Rosten.
Stahlskulptur von Jochen Warth auf dem Friedhof in Nehren
Stahlskulptur von Jochen Warth auf dem Friedhof in Nehren
Stahlskulptur installiert auf dem Friedhof in Nehren
Stahlskulptur von Jochen Warth auf dem Friedhof in Nehren
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Die Fotodokumentation wird bis zur Fertigstellung der Arbeit laufend erweitert.
Die Südwestpresse schrieb am 9.3.2017:
Konzerte, Ausstellungen und mehr: Die Klosterkirche in Pfullingen wird seit 1981 als Ort der Kunst und der Kultur genutzt. Am kommenden Sonntag (12.3.2017) eröffnet dort, veranstaltet von der Galerie Eiting, eine außergewöhnliche Ausstellung mit Arbeiten von sieben Künstlern … weiterlesen auf http://www.swp.de/reutlingen/lokales/reutlingen/eiting-14566562.html
Unter dem Titel „Malerei, Zeichnung, Fotografie, Skulptur und Wandobjekt“ veranstaltet die Galerie Eiting im März und April 2017 in der historischen Klosterkirche in Pfullingen eine Kunstausstellung mit mehrern Künstlern. Neben Skulpturen von Jochen Warth werden Werke von Fritz Ketz, Ernst Eiting, Manfred Bodendörfer, Ena Lindenbaur, Maks Dannecker und Ulrich Haug gezeigt.
Vernissage
Sonntag 12.03.2017 um 11 Uhr
Ausstellung
12.03.2017 bis 09.04.2017 Geöffnet jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag von 11 – 18 Uhr
Das Schwäbische Tagblatt berichtet jüngst über den Beschluss der Gemeinde Nehren, bei Jochen Warth eine große Stahlskulptur für den Friedhof der Gemeinde in Auftrag zu geben.
Der Rat der Gemeinde Nehren hat Jochen Warth damit beauftragt, die zentrale Skulptur für die neue Urnenwamd des Friedhofs der Gemeinde Nehren zu schaffen. Die über 2 Meter große Skulptur soll im Lauf des Jahres 2017 installiert werden.
Jochen Warth: Plastiken und Wandzeichen
herausgegen von Jochen Warth und Barbara Lipps-Kant
mit einem Vorwort von Barbara Lipps-Kant
eschienen 1994 im Verlag Gulde Tübingen
ISBN 3-924123-23-3